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Fiktives Einkommen breitet sich in Germanistan immer mehr aus !
05-05-2009, 21:10
Beitrag #1
Fiktives Einkommen breitet sich in Germanistan immer mehr aus !
Zitat:Doch auch Selbstständige und andere Personen, die in den vergangenen zwei Jahren nur sehr geringe oder gar keine Einkünfte hatten, müssen mit erheblichen Beitragsforderungen rechnen. Denn die Kassen verlangen von Geringverdienern einen Beitrag auf Basis eines fiktiven Einkommens.
http://www.ihre-vorsorge.de/Krankenkasse...hlen.html?
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05-05-2009, 21:37
Beitrag #2
RE: Fiktives Einkommen breitet sich in Germanistan immer mehr aus !
Mein Mitgefühl gilt den zahllosen bisher unversicherten und jetzt in der Krise gescheiterten Existenzgründern, denen damit der finale wirtschaftliche Dolchstoss versetzt wird. Darüber hinaus jedoch ein sehr erfreulicher Bericht, da er den Zusammenbruch des Systems fördert und für viele den ultimativen Anstoss zum Auszuwandern gibt.
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06-05-2009, 01:33
Beitrag #3
RE: Fiktives Einkommen breitet sich in Germanistan immer mehr aus !
die verwendung des fiktiven einkommens schwappt nun auch auf andere bereiche ueber. das sind doch alles halunken, ganoven ...
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06-05-2009, 03:52
Beitrag #4
RE: Fiktives Einkommen breitet sich in Germanistan immer mehr aus !
LoL, das wird ja immer besser.

Wie ist es denn mit Rueckkehrern? Muessen die auch "nachzahlen"? So als Strafe, weil sie sich dem deutschen System entzogen haben?
Das fehlte ja noch. Drecksbande!

Ich kann ueber dieses Land nur noch den Kopf schuetteln, die Krankenkassen als Heuschrecken.

gleichgesinnter

Wenn die Banken für ihre Schulden nicht einstehen, warum sollten Millionen Zahlesel für ihre Unterhaltsschulden bzw. Unterhaltstitel aufkommen?

Zitat von Mus Lim, Montag den 04. Mai 2009 im Trennungsfaqforum
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06-05-2009, 04:52
Beitrag #5
RE: Fiktives Einkommen breitet sich in Germanistan immer mehr aus !
(06-05-2009 03:52)gleichgesinnter schrieb:  Wie ist es denn mit Rueckkehrern? Muessen die auch "nachzahlen"? So als Strafe, weil sie sich dem deutschen System entzogen haben?
Das fehlte ja noch. Drecksbande!

du musst nicht nachzahlen, da du in deutschland nicht gemeldet warst. ansonsten müssten ja alle afrikaner auch nachzahlen, die nach DE kommen Smile auswandern ist legal, noch ist es legal. vielleicht müssen künftige auswanderer bald eine steuer bezahlen.
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06-05-2009, 07:40
Beitrag #6
RE: Fiktives Einkommen breitet sich in Germanistan immer mehr aus !
(06-05-2009 04:52)Cocktail-Detlef schrieb:  vielleicht müssen künftige auswanderer bald eine steuer bezahlen.

Die Auswanderungssteuer (Wegzugssteuer) gibt es schon länger und ist im § 6 AStG (Aussensteuergesetz) definiert. Sie trifft vor allem Auswanderer, die an einer inländischen Kapitalgesellschaft beteiligt sind. § 6 AStG bestimmt daher, dass der Anteilseigner bei einem Wohnsitzwechsel in das Ausland so besteuert wird, als ob er die Anteile an der GmbH bzw. die Aktien zum Marktwert verkauft hätte. Es wird also ein fiktiver Veräußerungsgewinn der Einkommensteuer unterworfen (sogenannte Wegzugsbesteuerung).

Der Marktwert wird vom Finanzamt geschätzt und hat in meinem Fall den tatsächlichen Marktwert um ein mehrfaches übertroffen. In der Praxis hilft auch ein Verkauf der Anteile nichts, denn das Finanzamt behauptet dann, dass die Beteiligung unter Marktwert verkauft wurde und nimmt weiterhin den fiktiven Marktwert als Besteuerungsgrundlage. Als Antwort auf meine Intervention erhielt ich wörtlich, dass ich ja dagegen klagen könne und dann vielleicht in 10 Jahren meine bezahlte Steuer zurück bekomme.

@Detlef
Die Wegzugssteuer sollte man unbedingt berücksichtigen bevor man auswandert, denn mit der Abmeldung ins Ausland ist der Tatbestand des Wegzugs unumkehrbar erfüllt. Vielleicht ein Randthema für Deine Publikationen.
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06-05-2009, 13:05
Beitrag #7
RE: Fiktives Einkommen breitet sich in Germanistan immer mehr aus !
Thema im falschen Forenbereich, verschoben.
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06-05-2009, 13:52
Beitrag #8
RE: Fiktives Einkommen breitet sich in Germanistan immer mehr aus !
Zuviel Sozial ist eben Asozial, weil mit dem Sozialstaat eine riesige Umverteilungsmaschenerie in Gang gesetzt wird. Da die Umverteilung mit Verwaltung zu tun hat, geht da ein grosser Teil des Geldes, das man umverteilen möchte, wieder verloren. Das Geld gehört dem Bürger und nicht dem Staat. Ohnehin möchte sich der Bürger von dem Staat trennen. Denn wer will schon mit jemanden verheirat sein, der kurz vor dem Staatsbankrott steht ?
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06-05-2009, 22:39
Beitrag #9
RE: Fiktives Einkommen breitet sich in Germanistan immer mehr aus !
(06-05-2009 07:40)bumbui schrieb:  Die Auswanderungssteuer (Wegzugssteuer) gibt es schon länger und ist im § 6 AStG (Aussensteuergesetz) definiert. Sie trifft vor allem Auswanderer, die an einer inländischen Kapitalgesellschaft beteiligt sind. § 6 AStG bestimmt daher, dass der Anteilseigner bei einem Wohnsitzwechsel in das Ausland so besteuert wird, als ob er die Anteile an der GmbH bzw. die Aktien zum Marktwert verkauft hätte. Es wird also ein fiktiver Veräußerungsgewinn der Einkommensteuer unterworfen (sogenannte Wegzugsbesteuerung).
Da verkauft man dann wohl besser DE bevor man auswandert.
Wie ist das eigentlich wenn man an ausländischen KAGs beteiligt ist ?
FR, GB, IR, LU ?
Gibts da dann auch die Strafsteuer bei Auswanderung ?
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